Farbkontrast

Farben sehen

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Der Farbkontrast zwischen Hintergrund- und Vordergrundinhalten (also normalerweise Text) sollte groß genug sein, um die Lesbarkeit deines Webdesigns zu gewährleisten.

Farben für Hintergrund und für Text müssen unterschiedlich sein. Dann kann man den Text gut lesen.

Farben auf Websites sind oft schwer zu unterscheiden – nicht nur für Menschen mit Sehbeeinträchtigung, sondern auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen, etwa durch Sonnenlicht oder spiegelnde Displays.

Manchmal kann man Farben auf Webseiten nicht gut erkennen. Zum Beispiel, wenn man schlecht sehen kann oder wenn die Sonne auf den Bildschirm scheint.

Webdesigner:innen arbeiten häufig unter optimalen Bedingungen, sollten aber nicht von Idealsituationen bei allen User:innen ausgehen.

Nicht alle Menschen sehen die Webseite gleich gut. Deshalb muss sie für alle gut lesbar werden.

Dieses Tool berechnet deinen Farbkontrast nach den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) und zeigt automatisch die Konformität an.

Dieses Tool hilft dir. Es prüft, ob die Farben gut genug sind, damit alle den Text lesen können.

Farbkontrast prüfen

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Zwölf quirlige Füchse mit Jazz-Musik

Elf quirlige Füchse mixen blitzschnell Quark zum Frühstück, während der Zwölfte auf dem Xylophon Jazz klimpert...

Völlig verrückte Story und absolut nicht wahr, beinhaltet aber alle Buchstaben des Alphabets!

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Das ist große Schrift

Normale Schrift: das ist ein Beispiel für normalgroße Schrift. Hier kannst du den Text in der ausgewählten Farbe sehen.

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Mein Tipp: Im Browser Google Chrome gibt es eine Farbpipette im Farbfeld. Mit zwei Browserfenstern nebeneinander, kannst du Farbwerte direkt von einer anderen Webseite übernehmen.

Mein Tipp: In Google Chrome gibt es eine Farbpipette. Damit kannst du Farben von einer anderen Webseite direkt übernehmen. Öffne dazu zwei Browserfenster nebeneinander.

Was du unbedingt beachten solltest

Viele moderne Webseiten setzen auf ein harmonisches, smoothes Design – doch dabei geht die Lesbarkeit häufig verloren. Das kann Folgen haben: Einige Menschen können die Inhalte kaum oder gar nicht erfassen, die Bedienung wird schwieriger, und schlimmstenfalls springen Besucher:innen ab.

Barrierefreiheit ist nicht nur eine Frage der Inklusion...

...sondern auch wirtschaftlich wichtig. Die beste Lesbarkeit bietet schwarze Schrift auf weißem Hintergrund (oder umgekehrt). Aber selbst nach den strengsten WCAG-Kriterien bleibt genug Spielraum für dein individuelles, einprägsames und modernes Webdesignkonzept.

Für wen ist eigentlich Barrierefreiheit?

Für alle! Neben Kontrastwerten spielt auch Farbenfehlsichtigkeit eine Rolle. Etwa 9% der Männer und 0,5% der Frauen haben eine Rot-Grün-Sehschwäche. Sie können Rot und Grün nur schwer unterscheiden.
Seltener sind Blau-Gelb-Schwächen oder komplette Farbenblindheit. Zum Glück gibt es Tools, mit denen du dein Design für verschiedene Sehbeeinträchtigungen prüfen kannst. So stellst du sicher, dass deine Webseite für alle gut nutzbar ist.

Auch Menschen mit gesunden Augen empfinden Rot-Grün-Kontraste oft als anstrengend. Wenn beide Farben die gleiche Helligkeit haben, kann es sogar zu einem flimmernden Effekt kommen. Deshalb sollten Komplementärkontraste sparsam und gezielt eingesetzt werden, da sie schnell als unangenehm wirken.

Mein Tipp: Bei heller Schrift auf dunklem Hintergrund kann es hilfreich sein, die Buchstaben etwas weiter auseinanderzusetzen – so wird der Text leichter lesbar.

Nutze dein barrierefreies Farbkonzept richtig

Ein barrierefreies Farbkonzept reicht nicht aus – es muss auch richtig angewendet werden. Farben sollten nie die einzige Informationsquelle sein.

Beispiel: In Formularen wird oft Grün für gültige und Rot für ungültige Eingaben genutzt. Das ist sinnvoll, aber ohne zusätzliche Textmeldungen oder Informationen für Menschen mit Farbenfehlsichtigkeit häufig schwer bis gar nicht erkennbar. Besonders knifflig sind Diagramme: wenn die Legende nur über Farben funktioniert, ist das nicht barrierefrei.

Mein Tipp: Elemente direkt beschriften oder mit verschiedenen Symbolen oder grafischen Elementen wie Kreisen, Quadraten oder Dreiecken ergänzen. So bleibt die Information für alle zugänglich.

So machst du deine Webseite gut lesbar

Viele Webseiten sehen schön aus, aber sind schwer zu lesen. Manche Menschen können Texte dann nicht verstehen. Das ist ein Problem.

Gute Lesbarkeit hilft allen.

Texte müssen gut erkennbar sein. Am besten ist schwarze Schrift auf weißem Hintergrund. Aber auch andere Farben sind möglich.

Wer braucht das?

Alle! Manche Menschen können Rot und Grün nicht gut erkennen. Andere sehen Blau und Gelb schlecht. Einige können gar keine Farben unterscheiden. Es gibt Tools, um deine Webseite zu testen.

Auch für gesunde Augen sind manche Farben anstrengend. Rot und Grün zusammen können flimmern. Deshalb solltest du starke Farbkontraste nur selten nutzen.

Mein Tipp: Helle Schrift auf dunklem Hintergrund? Setze die Buchstaben weiter auseinander. Dann ist der Text leichter zu lesen.

Farben allein reichen nicht

Farben sollten nicht die einzige Information sein.

Beispiel: In Formularen zeigt Grün oft „richtig“ und Rot „falsch“. Aber nicht alle Menschen können das erkennen. Auch in Diagrammen helfen Farben nicht jedem.

Mein Tipp: Nutze Symbole oder schreibe eine kurze Erklärung dazu. So versteht jeder die Infos.